Ängste existieren immer. Wie wir mit ihnen umgehen, entscheiden wir.

Existenzielle Ängste, Nichtwissen wie es weitergeht, was bringt die Zukunft, gibt es ein “nach Corona” und was bleibt dann noch. Um das nicbt zu spüren, gehen wir gerne in jegliche Art von Kompensation. Alles was das unangenehme Gefühl unterdrückt oder verdeckt, ist dafür gut genug. Zu viel essen, trinken, rauchen, sich beschäftigen, zu viel denken. Alle Arten von Süchten dienen der Unterdrückung eines Gefühls, welches wir nicht spüren mögen, weil es unbequem ist. Was ist wenn wir einfach mal innehalten und den Mut haben, die Angst zu spüren, tiefer hineinzuhorchen? Sie geht weit tiefer zurück, als nur auf die derzeitige Krise. Es gibt ein urgrundtiefes Gefühl in uns, welches wir schon in unser Leben mitbringen: Bodenlosigkeit oder auch das Gefühl zu haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Die Angst vor dem Tod, die Kontrolle aufgeben zu müssen und Nichtwissen versuchen wir ständig zu vermeiden. Wir wollen stattdessen alles im Griff haben. Wenn ich gefragt werde, wie ich mit meinen Ängsten umgehen kann:
👉 Umarme deine Angst
👉 Lächle ihr zu
👉 Spüre sie und erkenne den tieferen Ursprung
👉 Sei sanft und zärtlich mit ihr
👉 Sei offen dafür, was auftaucht, wenn du innehältst und tiefer hineintauchst.
Möge Frieden und Licht dein Sein durchfluten.
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